ZWEI BOCKSTARKE BIERSPEZIALITÄTEN

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Winterzeit ist Bockbierzeit. Aus Berg kommen zeitgleich zwei Bockbiere! Das ist aufwendig und macht fast keine Brauerei. Die Berg Brauerei macht es gerne und ermöglicht mit dem untergärigen St. Ulrichsbock, als auch dem obergärigen Weizen-Bock, allen Bierfreunden die Freude am Starkbier! Dank sorgfältiger Kompositionen und aufwendiger Brauverfahren suchen beide seinesgleichen. Bockbiere werden mit mehr Stammwürze eingebraut, sind kräftiger, stärker und lassen deshalb Liebhaber mit der Zunge schnalzen. Denn was gibt es Schöneres, als einen charaktervollen Begleiter im Glas zu einem herzhaften Gericht auf dem Teller?

ERLESENE ZUTATEN

Verantwortlich für dieses Gaumenerlebnis sind die Zutaten und das Handwerksgeschick der Berger Brauer: Eine sorgfältige Komposition aus hellem Gerstenmalz, Röstmalz sowie hellem und dunklem Caramelmalz legt die Basis, bevor der Hopfen ins Spiel kommt. Bockbier ist der Biertyp mit dem höchsten Gehalt an Hopfen, dem teuersten Rohstoff der Brauer. Im St. Ulrichsbock sind fast 60 Gramm der Sorten Hallertauer Magnum und Tettnanger Perle pro Hektoliter verbraut. „Deren harmonisches Zusammenspiel schenkt dem St. Ulrichsbock eine überraschend fruchtige Note und lässt ihn nicht süß schmecken“, sagt Maier.

BOTTICH-GÄRUNG

Auch der St. Ulrichsbock stammt aus der Bottich-Gärung und wird für die 2. Gärung, die Zweifach-Reifung, aufgekräust.
Die seltene Gärung im offenen Bottich macht das Bier edler, feiner und leckerer. Sein Charakter rundet sich in der Zweifach-Reifung mit frischer Würze und Hefe weiter ab, da sich die Kohlensäure ganz fein ans Bier bindet. So reift der einzigartige Charakter des St. Ulrichsbocks aus ausgewählten Zutaten im traditionellen Brauverfahren langsam und mit viel Zeit, bis er mit einer Stammwürze von 16,4% und einem Alkoholgehalt von 7,1% ein vollmundiger Tischbegleiter ist.

ST. ULRICHSBOCK

Der St. Ulrichsbock ist bernsteingolden und er duftet bereits nach Röstmalz, Karamell und Honig. Sein Schaum gleicht einer cremigen Mousse. Am besten schmeckt er, wenn das Bügelverschlussfläschle kühlschrankkalt ist. Berg-Biersommelière Elfriede Maier empfiehlt ihn zu Wild, Lamm oder Gans, aber auch zu Desserts mit Lebkuchen oder dunklen Pralinen.

WEIZEN-BOCK

Dem Berger Weizen-Bock wird neben klassischem Weizen- und Gerstenmalz, Weizencaramelmalz und Cara-Spezialmalz zugeschrotet. Die Tettnanger Perle als Hopfengabe und die Bottich-Gärung verleihen dem Bier besondere Geruchs- und Geschmacksaromen. Die Bottich-Gärung ist eine Brauweise, die hierzulande nur noch selten zu finden und noch mit echter Handarbeit verbunden ist. Umso spezieller ist ein obergäriges Bockbier: „Im offenen Gärbottich steigt die Hefe bei der Gärung nach oben, wird mit dem großen Sieblöffel von Hand abgehoben und in den nächsten Sud gegeben. So ist der Berg Weizen-Bock ein spritziges und fruchtiges Bier mit reichem Aromenspektrum und einer Stammwürze von 16,4 Prozent, sowie 7,1 Prozent Alkohol“, erklärt Braumeister Benjamin Schad.

Info

1911 wird erstmals zu Ehren des Kirchenpatrons St. Ulrich in Berg zum Ulrichsfest im Brauereihof eingeladen. Zu diesem Zweck wurde ein ihm gewidmetes Bierrezept entwickelt, das damals ausschließlich für den Festtag gebraut wurde. Nach dem Fest schreibt die Zeitung
erstmals vom Ausschank von Ulrichsbier. Das damalige Ulrichsbier, was sich zuerst Doppelbier nannte, überlebte in seiner Einzigartigkeit die Jahrzehnte durch das alljährliche Ulrichsfest. Aus dieser Tradition heraus braut die Brauerei noch heute den St. Ulrichsbock.

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