Vom Tettnanger Hopfengarten ins Berg Bier
28.09.2026
Unsere Azubine Cecile packt bei der Hopfenernte mit an
Hopfen gehört zu den wichtigsten Rohstoffen fürs Bierbrauen. Doch wie viel Arbeit, Erfahrung und Sorgfalt in jeder Hopfendolde steckt, erlebt man am besten dort, wo der Hopfen wächst und geerntet wird. Genau diese besondere Erfahrung durfte unsere Azubine Cecile beim Hopfengut No20 in Tettnang machen.
Für einige Tage tauschte sie ihren Arbeitsplatz in der Berg Brauerei gegen Hopfengarten, Traktor und Erntehalle und war dabei nicht nur zum Zuschauen vor Ort, sondern mitten im Ernteteam.
Mitten in der Hopfenernte
Dank ihres Traktor-Führerscheins war Cecile mit dem Reißgerät unterwegs und holte die Hopfen ein. Anschließend half sie dabei, die Hopfenranken in die Maschine einzuhängen, unterstützte bei der Befüllung der Darre und der Trocknung des Hopfens und packte auch an der Sackpresse mit an. Dort wurden die Hopfenballen gefüllt, gesiegelt und anschließend verladen.
Auch beim Ziehen der Qualitätsproben war Cecile im Einsatz und konnte so viele verschiedene Arbeitsschritte rund um die Hopfenernte kennenlernen.
Dabei wurde nicht nur viel gelernt, sondern auch richtig mit angepackt: Cecile war für das Team vor Ort eine echte Unterstützung und wurde für ihren Einsatz sehr geschätzt.
Den Rohstoff dort kennenlernen, wo er wächst
Solche Einblicke sind für uns ein besonderer Teil der Ausbildung. Denn wer später täglich mit den Rohstoffen fürs Berg Bier arbeitet, soll auch wissen, wo sie herkommen und wie viel Arbeit hinter ihrer Erzeugung und Verarbeitung steckt.
Gerade beim Hopfen lohnt sich dieser Blick ganz besonders. Schließlich spielt er bei unseren Berg Bier-Spezialitäten eine wichtige Rolle.
Unser Berg Pils lebt von seiner Hopfennote: Gleich vier Hopfensorten verleihen ihm sein feinherbes Aroma – eine Rarität unter den Pils-Bieren, die es so kaum ein zweites Mal gibt.
Auch bei unserem Jubel Bier steht der Hopfen besonders im Mittelpunkt. Zum Abschluss der Gärung wird Tettnanger Aromahopfen in den Tank gegeben – das sogenannte Hopfenstopfen. So entsteht sein besonders frisches und intensives Hopfenaroma.
Vom Hopfengarten bis ins Bierglas
Für Cecile war die Zeit beim Hopfengut No20 deshalb weit mehr als nur ein Blick über den Tellerrand. Sie konnte einen Rohstoff, mit dem sie in ihrer Ausbildung arbeitet, vom Hopfengarten über Ernte und Verarbeitung bis hin zu seiner Bedeutung für unsere Berg Bier-Spezialitäten kennenlernen.
Eine besondere Erfahrung und ein Stück Ausbildung, das man nicht aus dem Lehrbuch bekommt.