1466 wird dem Wirtshaus, gelegen bei den Höfen am Berg, das Recht zu Backen, Sieden und anderen Metzlereien gegeben, und seit 1757 führt unserer Familie die Brauerei – inzwischen in der neunten Generation. Kaum eine andere Brauerei kann auf so lange Tradition und einen derart reichen Schatz an Erfahrung verweisen.

Hier an der Donau verbindet sich Oberschwaben mit der Schwäbischen Alb. Wir stehen in der Tradition der hier gewachsenen Bierkultur und brauen alle Berg Bier-Spezialitäten zu 100% mit Braugetreide, das aus der näheren Umgebung stammt. Das traditionelle Brauerhandwerk wird von allen Mitarbeitern der Berg Brauerei gelebt. Die Ergebnisse können sich sehen – und schmecken – lassen. Überzeugen Sie sich selbst davon! Als Privatbrauerei ist es uns ein besonderes Anliegen, auf Ihre Fragen und Wünsche einzugehen. Bitte nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit uns unter Tel 07391/7717-10 oder per Mail an willkommenbergbierde auf.

Entdecken Sie die feinen Berg Bier-Spezialitäten für sich und werfen Sie mit Freunden oder Kollegen einen Blick hinter die Mauern der Brauerei. Bei einem Besuch in der BrauereiWirtschaft, bei einer Brauereibesichtigung oder bei einem erlebnisreichen BierBrauKurs im kleinen 20-Liter-Sudhaus. Begleiten Sie uns durch das Braujahr!

Berg Bier Spezialitäten
Ulrichsbier
Berg Original Hell
Berg Jubel Bier
Berg Spezial
Berg Bräumeister Pils
Berg Schäfleshimmel
Berg Sankt Ulrichsbock
Berg Märzen
Berg Weihnachtsbier
Berg Herbstgold

Offene Obergärung

Berg Hefeweizen
Berg Hefeweizen
Berg 3-Korn Hefeweizen
Berg Kristall-Weizen
Berg Hefeweizen alkoholfrei
Berg Weizen-Bock

Klasse statt Masse

Braukunst ist Handwerkskunst und auf diese setzen wir konsequent. Wir bekennen uns zum Reinheitsgebot und zu aufwändigen Brauverfahren, die vor allem eines benötigen: Zeit – viel Zeit.

Wir brauen nicht nur mit den vier Rohstoffen: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Unser 5. Rohstoff ist der Mensch, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit großem Einsatz für ihr Bier einsetzen und die von Generation zu Generation weitergegebene Brauerfahrung handwerklich pflegen. Und schließlich der 6. Rohstoff: Zeit – viel Zeit.

Unsere Braugerste beziehen wir bei 36 Landwirten aus der Region, aus integriertem, kontrolliertem Anbau. Im Drei-Geräte-Sudhaus brauen wir in einem langsamen Maischverfahren 10 ganzjährige und 5 saisonale Biersorten. 8 verschiedene Malz- und 5 Hopfensorten sorgen dafür, dass jedes Bier anders schmeckt und anders riecht. Untergärige Biere vergären wir in der klassischen Zwei-Tank-Reifung, obergärige Biere bekommen ihren speziellen Charakter in der seltenen Original Offenen Obergärung.

 

Bier, das anders schmeckt und riecht

Jedes Bier, das in Deutschland hergestellt wird, kann die Bezeichnung tragen: "Nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut". Was unterscheidet uns von anderen Brauereien?

  • Einzige Brauerei im Landkreis Ulm, Biberach, Reutlingen, die bereits vor 20 Jahren begonnen hat Braugerste ausschließlich aus integriertem, kontrolliertem Anbau zu verbrauen
  • 8 verschiedene Malzsorten
  • 5 verschiedene Hopfensorten, Doldenhopfen gemahlen und gepresst
  • Langsames Maischverfahren im Sudhaus
  • Seltene Original Offene Obergärung
  • Zwei-Tank-Reifung
  • Eine Brauerfahrung über 9 Generationen und mit Uli Zimmermann einen Inhaber, der handwerklich Bierbrauer gelernt und in Weihenstephan Diplom Braumeister studiert hat
  • Berg Bier-Spezialitäten sind Frischeprodukte, werden nicht pasteurisiert, und haben somit eine Haltbarkeit von 4 - 6 Monaten
  • Wir verkaufen unser Bier in der Region, somit ist es immer frisch und wir schonen die Umwelt

zur Original offenen Obergärung

Es gibt Sie noch, die praktisch vergessenen, aufwändigen Braumethoden. Im Gärhaus der Berg Brauerei sieht man Hefeweizen in offenen Bottichen gären – eine Braumethode von ganz großer Seltenheit.

Zunächst wird der Gärschaum mit seinen Gerbstoffen und anschließend die Hefe mit einem großen Sieblöffel aus dem Bierbottich abgehoben. Die Hefe wird zur Vergärung des nächsten Suds der Würze zugegeben. Mit dieser Methode kommt der obergärige Charakter der Hefe zu seinem besonderen Ausdruck. Ein Vorgang der Augenmaß und Können bedarf. Nach der offenen Obergärung kommt das Jungbier in den Kaltlagertank. Hier gärt es ein zweites Mal, weil frische Würze und Hefe dazu gegeben werden. Der Brauer nennt das Kräusen.

Durch die offene Obergärung und die natürliche Abtrennung der Gerbstoffe können wir auf Filtration verzichten. So bleiben alle Aromen, Vitamine und Mineralien im Bier enthalten. Nur sehr wenige Brauereien setzen das aufwändige Verfahren der Original Offenen Obergärung ein.

Wir pflegen diese Brauweise, weil wir damit ein Hefeweizen brauen, das seinen obergärigen Charakter besonders entfaltet und anders riecht und anders schmeckt. Bei Festen, in Dorfgasthäusern, in Landgasthöfen und Kneipen hört man daher oft die Bestellung „ich trink noch a gscheids Woiza“.

Zwei-Tank-Reifung

Untergärige Bier vergären wir in der Zwei-Tank-Reifung.

Die 1. Gärung des Bieres dauert 8 Tage. Im Reifetank fällt die Temperatur langsam von 9,5°C auf 6°C. Ganz ohne Druck, so dass Kohlensäure entweichen kann. Anschließend wird das Jungbier in einen anderen Tank umgelagert, Gerbstoffe und Harze bleiben zurück.

Bei der 2. Gärung wandern frische Würze und Hefe in den zweiten Tank, der nun mit einem Gärspund geschlossen wird. Die Temperatur fällt langsam auf -1°C, so dass sich die Kohlensäure schonend an das Bier binden kann. Das braucht Zeit –viel Zeit. Auch die Sektproduktion macht sich dieses Prinzip zu Nutze.

Frisch vom Fass und aus der Flasche

Seit ein paar Monaten gibt es die Berg Bier-Spezialitäten wieder in der guten alten „Euroflasche“. In Mode und Musik heißt es Retro und Revival, bei uns „Wurzeln zeigen und leben“. So wie Farben und Stilrichtungen nach vielen Jahren wieder kommen, so ist es bei dieser Bierflasche - nach fast 30 Jahren.

Die Euro-Flasche signalisiert Handwerklichkeit und passt perfekt zu unseren Werten. Mit der klassischen Flasche verbinden ganze Generationen Biererlebnisse und besondere Biermomente.

Hochwertiges Frischesiegel

Mit der Umstellung der Flasche werden nun alle Bierspezialitäten in der Euroflasche mit einem Frischesiegel etikettiert. Nach dem Öffnen der Flasche reißt das Siegel und zeugt von der Frische und dem vollen Biergeschmack. Aus Frische- und Geschmacksgründen verzichten wir seit jeher auf konservierende Maßnahmen wie Pasteurisation, sodass die Haltbarkeitsgarantie bei 4-6 Monaten liegt. Wichtige Bestandteile aus dem Aromenspektrum bleiben dadurch im Bier enthalten.
Wir unternehmen keine Maßnahmen um das Bier länger haltbar zu machen und belassen dem Bier so weit wie möglich seine Inhalte und damit auch Aromen und Geschmacksträger.
Das Frischesiegel unterstreicht diesen Gedanken.

Ulrichsbier aus dem Holzfass ist wegen seines geringen Kohlesäuregehaltes noch süffiger. Es läuft nur langsam und nur mit dem Druck seines eigenen Gewichts frisch aus dem Fass.

Bestellen Sie sich Ihr Holzfass für Ihr Festle.

Die zentimeterdicken Eichendauben lassen nur einen ganz langsamen Temperaturaustausch zu. Das alles macht auch die besondere Milde aus, die Kenner am Holzfassbier so schätzen. Holzfässer sind praktisch verschwunden, weil der Aufwand so beträchtlich ist. Pichen, Wässern und die Reinigung sind alles Handarbeit.

Das Holzfass, für alle Gäste sichtbar, steht beim Anzapfen im Mittelpunkt. Das glänzende Zapfzeug aus Messing, der wuchtige Holzschlegel, die Schürze umgebunden und natürlich das richtige Zeremoniell. Das dumpfe Geräusch, wenn der Schlegel den Messinghahn in das Fass treibt und schließlich der Ruf „azapft ischs“ erschallt. „Zeremonienmeister“ ist der Jubilar, die schönste Frau der Runde oder einfach, wer genügend „Schneid“ hat.

Verschenken Sie die Berg Bier-Spezialitäten Ulrichsbier aus dem 5l Partyfass oder 10l und 20l Holzfass sowie Berg Original Hell aus dem 10l und 20l Partyfass.

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550 Jahre auf dem Berg

Die Geschichte der Berg Brauerei:

1466:

Die erste urkundliche Erwähnung datiert vom 12. Juli 1466. An diesem Tag wird das „Wirtshaus auf dem Berg“ in einem Lehensbrief des Erzherzogs Sigmund zu Österreich als das „Wirtshaus mit dem Recht zu backen, sieden und andere Metzlereien“ genannt.
Erzherzog Sigmund zu Österreich beurkundet Hans Reich die Nutzung von „Haus, Stadl, Hofraite, das man jetzt nennt das Würthshaus gelegen bei den Höfen auf dem Berg“ als Erblehen und alleiniges Wirtschaftsrecht.

1756:

Anton Weber erwirbt Brauerei und Wirtshaus von den Habsburgern.
Anton Weber kauft für 366 Gulden das Lehen vom österreichischen Erzhaus unter Maria Theresia, mit dem Recht „zu bachen, sieden, brennen und andere Metzlereyen“ sowie dem Wirtshausmonopol.

1757:

Hochzeit von Anna Maria Weber und Cyriakus Zimmermann.
Mit der Hochzeit von Anna Maria Weber und Cyriakus Zimmermann am 20. August 1757 beginnt die bis heute in der 9. Inhabergeneration währende Ära der Zimmermanns in Berg.

1911:

Am 08. Juli 1911 findet erstmals das Ulrichsfest auf dem Brauereihof statt.
Es erfolgte der Ausschank von Doppelbier – vom Volksmund auch Ulrichsbier genannt

1981:

Ulrichsbier wird ganzjährig im Bügelverschlußfläschle erhältlich.